Ein Monat in Zentralthailand

Wir waren schon einige Male in Thailand gewesen und haben dementsprechend schon viel von diesem schönen Land gesehen. So überlegten wir uns für diese Reise gut, welche Gegend wir noch neu erkunden könnten. Der Beginn unserer Reise war jedoch schon fest geplant. Da wir unseren gemeinsamen Trip Ende Dezember starteten, wollten wir Silvester auf jeden Fall in Bangkok verbringen. Unser alter Reisebegleiter Eugen (mit ihm und Arthur verbrachten wir einige Wochen auf unserer Weltreise 2010) hielt sich zur gleichen Zeit in Bangkok auf, so dass wir auf der Khaosan Road gemeinsam in das neue Jahr feiern konnten. Wie erwartet war es ein toller Abend! Nach 3 Nächten in der Hauptstadt Thailands zogen wir weiter nach Damneon Saduak. Dort befinden sich die bekannten “Floating Markets”, also die Schwimmenden Märkte. Wir hatten große Erwartungen, wurden jedoch sehr enttäuscht. Hier wird so gut wie kein wirklicher Handel mehr auf dem Wasser betrieben, sondern alles ist nur noch komplett auf die Touristen ausgerichtet. Rechts und links reiht sich ein Souvenirladen nach dem Anderen und der alte Charme, den dieser Markt vielleicht mal hatte, ist leider verloren gegangen.

Wir verbrachten eine Nacht in Damneon Saduak und fuhren dann wieder über Bangkok nach Bang Saen in der Provinz Chonburi. Hier befindet sich ein Strand, der nur 85 Kilometer von Bangkok entfernt liegt und somit der Hauptstadt am nächsten ist. Aus diesem Grund befinden sich hier fast nur Einheimische und das gibt diesem Ort eine ganz besondere Atmosphäre (im positiven Sinne!). Hier kann man an unzähligen Essensständen am Strand von früh bis spät jede Art von Fisch und Meeresfrüchten essen. Nach 2 Nächten führten wir unsere Route fort auf die Insel Ko Samet. Die Fahrt dorthin hat einen kompletten Tag gedauert. So fuhren wir erstmal nach Chonburi und von dort dann weiter nach Rayong. In Rayong organisierten wir uns ein Songthaew (die größere Art von TukTuk) und ließen uns zum Hafen fahren. Achtung, hier warten die ganz großen Abzocker. Man wird direkt von einer thailändischen Reiseveranstalterin abgefangen und zum Verkaufsschalter gebracht. Allerdings befindet sich direkt hinter diesem Hafen noch der richtige Hafen und dementsprechend auch der richtige Verkaufsschalter. Hätten wir nicht schon so viel Erfahrung mit dieser Art von thailändischer Abzocke, wären wir sicherlich auch darauf reingefallen. Ein leider trauriger Umgang mit Touristen. Nach einer einstündigen Fährfahrt wurden wir von der Meerjungfrau auf Ko Samet begrüßt und waren sehr froh, als wir endlich in einem Bungalow einchecken konnten. Insgesamt hielten wir uns 5 Tage auf Ko Samet auf. Die Strände sind karibisch weiß, jedoch ist die Insel sehr touristisch. Jeden Abend wird die Musik in den Bars und Discos komplett aufgedreht, also Oropax nicht vergessen. Wir erkundeten die Insel zu Fuß und mit dem Roller und fanden noch einige schöne Aussichten und Ecken.

Strandrestaurant auf Ko Samet

Strandrestaurant auf Ko Samet



Die tollen Strände auf Ko Samet

Die tollen Strände auf Ko Samet

Von der Insel trieb es uns dann wieder in eine Stadt. Die Stadt Thailands, mit der fast jeder das gleiche in Verbindung bringt: Pattaya. Eigentlich hatten wir nie vor, nach Pattaya zu gehen. Doch wir waren nun schon sehr nah dran und wollten uns endlich mal ein eigenes Bild von der Stadt machen. Kurzum, das Bild hat sich bestätigt und nach 3 Nächten zogen wir wieder von dannen. Die letzten 2 Wochen verbrachten wir auf Ko Phangan. Da während unserem Winter, Hauptsaison in Thailand herrscht, waren die Preise leider erschreckend hoch und noch dazu bahnte sich die nächste Fullmoon-Party an. Die Insel war also komplett voll von Leuten und es war unheimlich schwer, eine schöne und günstige Unterkunft zu finden. Wir ließen uns am Happy Beach im Westen der Insel nieder. Dort verbrachten wir 2 entspannte Wochen. Mit dem Roller kann man die meisten Teile der Insel erkunden und der Strand und das ruhige Meer am Happy Beach laden zu relaxten Strandaufenthalten ein. Hier fühlten wir uns richtig wohl und konnten mit einer Menge Energie die Heimreise nach Deutschland antreten.


Lagerfeuer auf Ko Phangan

Lagerfeuer auf Ko Phangan

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