2 Wochen Kolumbien in Südamerika

Nach unserem aufregenden Segeltörn von Panama nach Cartagena konnten wir es kaum erwarten, das für uns so unbekannte und angeblich zu den 10 gefährlichsten Ländern der Welt gehörende Kolumbien kennenzulernen. Cartagena liegt ganz im Norden an der Karibikküste des Landes und ist vor allem für seine alten Statuen, Gebäude und Kirchen bekannt und beliebt. Man kann hier gemütlich durch die engen Gassen schlendern und die karibisch-kolumbianische Atmosphäre geniessen. Die Preise in der Stadt haben sich allerdings laut Einheimischen auf Grund des Tourismus in den letzten 5 Jahren fast verfünffacht. Gemeinsam mit den anderen Matrosen unseres Segelbootes hatten wir eine tolle Zeit in Cartagena und konnten mit unserer kolumbianischen Skipperin in das wahre lokale Nachtleben eintauchen. Bewundernswert ist der Cerro de la Popa (einem Kloster hoch über der Stadt) von dem man eine tolle Aussicht auf ganz Cartagena hat. Der Weg nach oben ist allerdings ausschliesslich mit dem Taxi zu empfehlen, da auf dem Berg zahlreiche Überfälle passieren. Von Cartagena ging es dann mit einem Billigflug weiter nach Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, die nie schläft. Bogota ist mit seinen fast 7 Millionen Einwohner einfach riesig, was uns vom Berg Monserat bewusst geworden ist. Ähnlich wie in Paris sieht man von dort so gut wie kein Ende der Stadt. Das Zentrum der Stadt ist “La Candelaria“, die Altstadt Bogotás. Hier reihen sich eine Menge bunter und alter Kolonialhäuser aneinander und es hat hier eine Menge von Touristenattraktionen wie Kirchen und Museen (z.B. das Museum von Fernando Botero, einem der bekanntesten bildenden Künstler Lateinamerikas. Hier werden auch Werke von Picasso und Dali ausgestellt und der Eintritt ist frei!). Die Stadt hat viele kleine Bars, welche Abends zu einem gemütlichen Bierchen einladen. Die letzten 2 Nächte in Bogotá hatten wir das Glück, bei zwei Couchsurfern unterzukommen. Juan und Daicy haben sich eine Menge Mühe gegeben, uns die kolumbianische Kultur so nah wie möglich zu bringen und haben uns neben dem Servieren von kolumbianischem Essen auch die Natur ausserhalb von Bogotás gezeigt, unglaublich schön. Wir sind uns mittlerweile sicher: Couchsurfing verbindet die Welt! Da uns die Hauptstadt allerdings etwas kalt war, buchten wir einen weiteren Billigflug wieder in den Norden Kolumbiens an die Karibikküste nach Santa Marta. Auf Grund von Verdauungsproblemen konnten wir die Reize der Stadt allerdings nur begrenzt geniessen. Weiter gehts wieder in die Hauptstadt des Landes und wir sind gespannt, wohin es uns als nächstes verschlägt. We cannot display this gallery

1 Kommentar

  1. Wolfgang Glück
    23. September 2010

    Schade das ihr die Kaffeezone nicht gesehen habt, aber vielleicht beim nächsten Besuch in Kolumbien.
    Viele Grüße aus Pereira
    Wolfgang

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