Australien-Urlaub an der Ostküste

Reiseroute: Sydney – Cairns – Port Douglas – Palm Cove – Mission Beach – Townsville – Airlie Beach – Kinchant Dam – Eungella National Park – Yeppoon – Great Keppel Island – Emu Park – Hervey Bay – Fraser Island – Noosa Heads – Nimbin – Byron Bay – Brisbane – Sydney

Zeitpunkt und Dauer: 4 Wochen im April 2009

Im April 2009 war es endlich so weit…Wir traten unsere lang ersehnte Australien Reise an. 4 Wochen haben wir Zeit um die Ostküste des Landes kennen und lieben zu lernen. Unser Zielflughafen lautete Sydney und mit einem Zwischenstopp in Dubai betrug die Transferzeit ca. 23 Stunden. Somit konnten wir gleich am Morgen mit der Erkundung der wunderschönen Metropole Sydney beginnen. Die Stadt ist wirklich riesig und es reiht sich ein Hochhaus nach dem anderen. Hier hat man allerhand Shoppingmöglichkeiten und je nach Bezirk eine grosse Auswahl an Restaurants und Bars. Die Hauptstadt des Bundesstaates South Wales ist neben Sydney-City in 36 andere Bezirke unterteilt wie zum Beispiel „Chinatown“ oder das fürs Nachtleben bekannte „Kings Cross“. Anziehungspunkt Nummer Eins ist die wohl bekannteste Attraktion Sydneys, das Opera House am Jackson Port. In Wirklichkeit sieht es noch viel grösser und schöner aus und zusammen mit der Harbour Bridge zeigt sich Sydney von der schönsten Seite. Die Atmosphäre ist total relaxt und am Hafen gibt es jede Menge Strassenkünstler, die tagtäglich ihr Bestes geben. Unser nächstes Ziel ist Bondi Beach, der bekannteste Strand Sydneys. Hier tummeln sich vor allem im Sommer die Schönen und Reichen und auch unter den Surfern ist dieser Strand besonders beliebt. Trotz des nicht ganz so warmen Wetters im April gibt es immer wieder ein paar, die sich in die Wellen stürzen. Ausser vielen Backpacker-Hotels und Bars bietet der Bezirk nicht viel. Nach 3 Tagen in Sydney beschliessen wir nun die Kälte (ca. 18 Grad) hinter uns zu lassen und buchen einen Flug nach Cairns. Die im Norden von Queensland gelegene Stadt ist bekannt für ihr tropisches Klima und auch bei Backpackern ein beliebtes Reiseziel. Die Stadt selbst hätten wir uns grösser und aufregender vorgestellt. Somit nutzen wir die Zeit und Lage um einen Besuch einer ausgewanderten Bekannten in Palm Cove abzustatten. Palm Cove ist einer der nördlichen Strände von Cairns und mit dem Auto braucht man ca. eine halbe Stunde.

Unsere Reiseroute an der Ostküste Australiens:

Australien – Ostküste auf einer größeren Karte anzeigen

Der Strand ist wirklich unglaublich toll, allerdings kann man aufgrund der saisonbedingten Stingers (giftige Quallen, Jelly Fish) nicht überall ins Meer. Hier gibt es extra mit Netzen eingezäunte Bereiche, die man zum Schwimmen nutzen kann. Von Palm Cove machen wir einen Ausflug in eine der vielen bekannten Krokodilfarmen. Hier lernt man viel über die Reptilien und man kann auch andere Tiere wie Kängurus und giftige Schlangen zu Gesicht bekommen. Von der Farm machen wir einen kurzen Abstecher nach Port Douglas. Nach weiteren 2 Nächten setzen wir unsere Reise wieder Richtung Süden fort. Den nächsten Stopp legen wir in Mission Beach ein. Mit dem Bus dauert die Fahrt von Cairns ca. 3 Stunden. Mission Beach ist vor allem für Tauchausflüge und Skydiving (Fallschirmspringen) bekannt. So konnten wir einen Fallschirmsprung aus 14.000 Fuss (4,3 km) nicht auslassen. Die Landung findet direkt am Strand statt und es ist wirklich ein einzigartiges und empfehlenswertes Erlebnis. Durch einen nicht allzu langen Weg zum Great Barrier Reef werden von Mission Beach viele Bootsausflüge angeboten. Das Schnorcheln am Great Barrier Reef macht zwar unglaublich viel Spass, allerdings wirkt das doch schon sehr zerstörte Korallenriff eintönig und abgestorben. Daran soll auch ein Zyklon schuld sein, der 2006 sein Unwesen getrieben hat. Townsville steht als nächstes auf unserer Route. Hier wollen wir nun endlich einen Packer (Wohnmobil) für den Rest unserer Reise mieten. Nachdem wir jedoch enttäuschend feststellen mussten, dass es hier keine Packer zu mieten gibt, setzen wir unsere Reise am gleichen Abend fort und erreichen um Mitternacht Airlie Beach. Diese Stadt ist wirklich schnuckelig und bietet neben einladenden Biergärten auch eine wunderschöne Lagune, in der sich sowohl Jung als auch Alt treffen. Hier ist es nun endlich möglich, einen Minivan auszuleihen und die Reise mit dem eigenen Mobil fortzusetzen. Gleich einen unserer ersten Campingplätze werden wir nie vergessen: Kinchant Dam. Der Platz ist direkt an einem riesigen See gelegen und man hat die Möglichkeit, sein eigenes Lagerfeuer zu machen. Die Sonnenuntergänge sind atemberaubend und Kinchant Dam ist ein geeigneter Ort, um Ausflüge in die Natur zu machen. Wir sind in den Eungella Nationalpark gefahren und sind aus dem Geniessen der Aussicht gar nicht mehr herausgekommen. Unsere Reise geht weiter in den Süden. Über einen kurzen Zwischenstopp in Yeppon und Great Keppel Island kommen wir in Hervey Bey an. Hier wollen wir einen Ausflug auf Fraser Island buchen. Hervey Bey selbst ist eine recht gemütliche Stadt und man kann viel unternehmen. Schon früh am Morgen (05:30 Uhr) werden wir für unseren Tagesausflug auf Fraser Island abgeholt. Die grösste Sandinsel der Welt ist wirklich einen Besuch wert. Selbstverständlich kann man hier auch Zelten und mehrere Tage verbringen. Dann sollte man aber unbedingt auf die Dingos achten. Leider sind diese Wildhunde im Laufe der Zeit und durch den Einfluss der Touristen sehr aggressiv geworden und es ist sowohl wichtig als auch gefährlich, Essen nie offen stehen zu lassen bzw. auf die Idee zu kommen, Dingos zu füttern.
Von Hervey Bey fahren wir weiter nach Noosa Heads an der Sunshine Coast. Hier haben sich eher die reichen Australier niedergelassen und so bietet es auch ein kleines Shoppingparadies für Designerliebhaber. Der Strand ist super schön und auch hier tummeln sich neben den vielen Backpackern auch massig Surfer. Auf unserem Weg nach Byron Bay schauen wir uns die Touristenstädte Nimbin (ein seit 1973 von Hippies besetzter Ort) und Surfers Paradise an. Somit sind wir an der Gold Coast angekommen. Das Leben hier scheint ein komplett anderes zu sein. Hat man zuvor noch Berge, Felder und reine Natur geniessen können, so bekommt man hier ein Art Vorstellung wie es beispielsweise in Miami zugehen muss. In Surfers Paradise zum Beispiel ist alles verbaut und die Strassen sind sehr lärmig. Ein Club reiht sich nach dem anderen und es gibt unzählige Shoppingcenter. Da uns diese Art von Atmosphäre in diesem Moment nicht gefällt, beschliessen wir schnell weiter nach Byron Bay zu fahren. Hier geht es trotz vielen Touristen schon viel ruhiger zu und jeder scheint unglaublich viel Zeit zu haben. Tagsüber wird hier in der Sonne gebruzzelt und abends blüht das Nachtleben auf. Der Leuchturm von Byron Bay bietet ein schönes Ausflugsziel und man hat eine wunderschöne Aussicht vom östlichsten Punkt des australischen Festlands. Langsam wird es Zeit, den Minivan in Brisbane abzugeben. Ein kleiner Stadtrundgang hat uns gezeigt, wie vielfältig die Studentenstadt Brisbane ist und auch abends ist hier richtig was los. Von hier fliegen wir nach Sydney und verbringen dort unsere letzte Nacht vor der Abreise. Wir wollen auf jeden Fall gerne wieder nach Australien kommen, denn es gibt noch so viele andere Orte und Städte zu sehen. Die Natur, die dieses Land zu bieten hat, ist wirklich einzigartig und die Menschen sind sehr hilfsbereit.

Australien, wir sehen uns wieder!

Preiswerte Hotels in Australien.

Hinterlasse einen Kommentar


Andere Reiseberichte über | |