• Autoreise in | | vom 13. August 2014 | Keine Kommentare
  • Alhambra, Colegio de San Pablo, Corral de Carbón, Kathedrale von Sevilla, Palacio de Generalife, Palacio des las Columnas, Plaza de España, Reales Alcázares, Santa María de la Sede, Torre del Oro
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Autoreise durch Andalusien: Von Sevilla nach Granada zur bezaubernden Alhambra

Andalusien hat mich schon immer fasziniert. Sie ist die Region der Kontraste: Schnee und Wüste, Einsamkeit und Trubel, christlich und muslimisch, Dünen- und Vulkanlandschaften. Und nirgendwo sonst lassen sich die arabischen Spuren besser zurückverfolgen als in Andalusien. Deshalb träume ich schon lange von einer Reise in den Süden Spaniens. Meinen Plan einer Autoreise durch Andalusien will ich euch nun einmal vorstellen.

Kirche in Spanien

Kirche in Spanien

Sevilla – Hauptstadt Andalusiens

Ich möchte mir gerne Sevilla und Granada ansehen. Dafür will ich mir ein Auto mieten, um die beiden Prachtstädte einfach zu erreichen und damit ich außerdem anhalten kann, wo es mir gerade gefällt. Im Internet habe ich einige Anbieter gefunden und mich dann für DerTour entschieden. Die Mietautos kann man am Flughafen von Sevilla abholen und kosten ungefähr ab 100 Euro pro Tag. Hier geht es direkt zum DerTour Angebot, das ich gefunden habe.

In Sevilla will ich einige Tag bleiben, da es in der einst wichtigsten Hafenstadt Andalusiens so viel zu sehen gibt:

  • Reales Alcázares: Arabische Ornamente treffen auf christliche Symbole. Den königlichen Märchenpalast ließ im 14. Jahrhundert Fürst Peter der Grausame im Mudéjar-Stil errichten und schuf damit ein royales Nest für sich und seine Geliebte María de Padilla. Allein die Gärten mit zahlreichen Wasserspielen und Kachelbänken sind einen Besuch wert.
  • Santa María de la Sede: Die pompöse Kathedrale von Sevilla ist die größte gotische Kirche der Welt und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Hier befindet sich auch das Grab von Christoph Kolumbus. Der 97 Meter hohe Glockenturm ist eines der Lieblingsfotomotive.
  • Santa Cruz: Der idyllische Bezirk wird von einem Gewirr aus verwinkelten Gässchen dominiert. Auf der hübschen Calle de Sierpas ist am meisten los. Dazu wird ein Spaziergang in dem alten Judenviertel von einem Duft nach Orangenblüten begleitet, die hier vermehrt wachsen.
  • Torre del Oro: Der vom Rest der eigentlichen Stadtmauer getrennt stehende militärische Turm ist eine der Hauptattraktionen Sevillas. Er wurde von den Almohaden, einer marokkanischen muslimischen Berber-Dynastie, in Auftrag gegeben. Seine Kachelverkleidung zeigt in der Sonne golden glitzernde Reflexe.
  • Plaza de España: Der halbkreisförmige, mit einem Durchmesser von 200 Metern große Platz ist ein wahres architektonisches Prachtstück. Guckt euch einfach mal ein paar Fotos im Internet an, ich glaube Bilder sagen hier mehr als 1000 Worte.
Mit dem Auto durch Andalusien © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Der Schatz der Alhambra © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Granada – Der Schatz der Alhambra

Granada hat wohl die schönste Sehenswürdigkeit ganz Spaniens zu bieten: die Alhambra im Stadtviertel Albacaín!

  • Albacaín: Normalerweise wird nur ein Gebäude zum Weltkulturerbe erklärt, im Falle von Albacaín wurde dieser Titel dem ganzen Viertel verliehen. Hier reihen sich maurische Bauwerke an Gebäude mit Elementen der späteren Epochen. Die Mauren, also die Eroberer aus Nordafrika, kamen 711 über die Meerenge und eroberten die iberische Halbinsel innerhalb von acht Jahren fast vollständig. Die arabische Kultur und Architektur ist immer noch spür- und erkennbar. Die beiden größten Attraktionen von Albacaín sind der Palacio de Generalife und La Alhambra.
  • La Alhambra (siehe Foto): Während der Bürgerkriege des 9. bis 12. Jahrhunderts ließ der damalige König eine Festung auf dem Felsen der Alhambra bauen, um sich vor der Stadt zu schützen. 1238 begründete der Herrscher Al-Ahmar hier seine erste Nasriden-Dynastie und verlegte seine Residenz in die Alhambra. Die Palacios Nazaríes (Nasridenpaläste) sind heute das Herzstück der Alhambra. Im Löwenhof, mit einem von zwölf steinernen Löwen getragener Springbrunnen, kann man die arabische Herrschaft quasi noch riechen.
  • Palacio de Generalife: Ein Spazierweg unter Zypressen führt zum Palacio de Generalife, dem Sommerpalast neben der Alhambra, der im 13. Jahrhundert errichtet wurde. In den blühenden Gärten mit Wasserbecken, Brunnen, Kolonaden und Pavillons kann man sich von dem imposanten Eindruck der Alhambra erholen.

Aber Granada hat noch mehr zu bieten! In der Innenstadt findet man eine prachtvolle, aus der Renaissance stammende Kathedrale, wo mehrere spanische Herrscher begraben liegen. Außerdem sind die maurischen Bauwerke rund um die Kathedrale, wie z.B. die ehemalige Karawanserei Corral de Carbón, der Palacio des las Columnas oder das Colegio de San Pablo, einen Besuch wert.

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