3 Wochen durch Indonesien, Singapur und Malaysia

Mit der Ankunft auf der indonesischen Insel Bali war Asien nun unser dritter Kontinent seit unserem Weltreise-Start vor knapp 7 Monaten. Uns erwartete nach Australien wieder eine komplett andere Kultur. Nach 2 Tagen Akklimatisierung im Fischerdorf Jimbaran konnten wir es kaum erwarten, unsere Reise in Südostasien fortzusetzen. Von der Südwestseite Bali´s fuhren wir weiter nach Ubud, der Künstler- und Kulturstadt Bali´s. Hier wimmelt es nur so von Tempeln und Kunsthändlern und die Stadt hat einen ganz besonderen Charme, der uns sehr gefallen hat. Von Ubud ging es dann wieder an die Küste nach Seminyak. Hier erlebten wir eine ganz besondere Überraschung! Als wir auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft waren, sprach uns ein älterer ausgewanderter Australier auf der Strasse an, und fragte, ob wir denn etwas zu schlafen suchten. Ziemlich erschöpft stimmten wir zu. Er sagte daraufhin, “Also ich habe ein Haus mit einem alleinstehenden Appartment, wenn ihr wollt, könnt ihr dort umsonst schlafen”. Obwohl wir schon seit unserer Kindheit und zahlreichen Aktenzeichen-XY-Folgen wissen, dass man nicht mit Fremden gehen soll, folgten wir unserer Menschenkenntnis und entschieden uns, einen Blick darauf zu werfen. Es entpuppte sich als wunderschönes Maisonetten-Appartment nur 3 Gehminuten vom Strand entfernt. Wir schlugen sofort zu und waren sehr froh, im richtigen Moment am richtigen Ort gewesen zu sein. Bali ist eine wirklich sehr schöne Insel, jedoch auch die Touristenhochburg Indionesiens. Nachdem wir uns noch das El Arenal (Ballermann) der Australier namens Kuta angeschaut haben, flogen wir von Denpasar, der Hauptstadt Bali´s weiter nach Singapur. Die Republik Singapur, ein Insel- und Stadtstaat sowie der kleinste Staat in Südostasien mit fast 5 Millionen Einwohnern, ist eine sehr moderne Stadt, und wir wurden dort von einer vietnamesischen Studentin aufgenommen. Ihr Studentenzimmer war ca. 3×3 Meter gross, doch jeder hatte ein Plätzchen zum Schlafen. 3 Tage lang schauten wir uns in der Stadt um und besuchten mit unserer Couchsurferin ein paar Märkte. Die Stadt ist extrem sauber und wir waren sehr verwundert, dass das Essen und Trinken im Skytrain (automatische Großkabinen-Hängebahn) und sogar am Bahnsteig verboten war und wer dabei erwischt wird, muss mit hohen Strafen rechnen (ca. 400 Euronen). Von Singapur ging es mit dem Bus weiter über die malaysische Grenze nach Kuala Lumpur (auf deutsch “schlammige Flussmündung”). Die Hauptstadt Malaysias ist vorwiegend muslimisch, daher gibt es hier viele riesige Moscheen und Minarette. Wir empfanden die Atmosphäre als ein friedliches Miteinander und haben uns dort sehr wohl gefühlt. Weihnachten kam nun langsam immer näher, und um der Reisemüdigkeit vorzubeugen, musste eine Ruhepause her, die wir uns auch über Weihnachten gönnen wollten. Wir entschieden uns somit für ein Hotel auf der zollfreien (1 Bier kostet ca. 40 Eurocent) und malaysischen Insel Langkawi. Die ersten zwei Nächte verbrachten wir noch bei einem Couchsurfer, der uns gleich in das Nachtleben einführte. Dann zogen wir um in ein 3-Sterne-Hotel, wo uns purer Luxus erwartete: ein Swimmingpool, eigener Strand, Frühstücksbuffet und all das hatten wir schliesslich seit Beginn unserer Weltreise nicht mehr. Wir freuten uns auf eine Woche relaxen und Nichtstun. Zwei Tage düsten wir noch mit einem Roller über die schöne Insel und verbrachten Heiligabend mit ein paar anderen Reisenden bei einem gemütlichen Barbecue. Wir sind froh, wieder neue Kraft getankt zu haben und werden nun mit der Fähre nach Thailand übersetzen, wo wir Neujahr mit Dannys Bruder und seiner Freundin feiern wollen, die sich vor 2 Wochen auch auf eine grosse Reise begeben haben. Frohes Neues allen, die bis hierher gelesen haben 😉

Und für alle, die Malaysia mit einem fahrbaren Unterstaz erkunden wollen, findet Ihr hier Mietwagen in Malaysia.

We cannot display this gallery

Hinterlasse einen Kommentar


Andere Reiseberichte über | | | |