3 Wochen auf der indochinesischen Halbinsel: Von Laos nach Thailand

Laos ist wirklich ein sehr gemütliches Land, mit freundlichen Menschen und einer schönen Natur. Schon nach der Einreise aus Vietnam nach Savannakhet hatten wir das Gefühl, als Falang (Ausländer) herzlich willkommen zu sein. Im Städtchen am Mekong gibt es einige schöne Tempel, jedoch dient Savannakhet in erster Linie als Anhaltspunkt für Grenzübergänge.

Aus diesem Grund machten wir uns auch schon nach einer Nacht auf den Weg Richtung Süden in die verschlafene Stadt Pakse. Hier erkundeten wir die Stadt zu Fuss und besuchten einen Tempel, in dem sich angeblich Buddhas Fussabdruck befindet, was sich dann aber als menschliche Nachbildung herausstellte. Am Ende des Tages gönnten wir uns eine teils entspannende, teils schmerzhafte laotische Massage.

In Pakse treffen sich alle Reisenden, die entweder auf dem Weg zu den berühmten 4000 Islands (Inseln) sind oder von dort kommen. Auch wir wollten uns diesen hochangepriesenen Ort nicht entgehen lassen und buchten einen Bus, der uns fast bis ganz in den Süden an die Grenze Kambodschas brachte. Nach einem kurzen Bootstrip auf dem Mekong, welcher an dieser Stelle am breitesten ist, waren wir endlich im Urlaubsparadies angekommen.

Wir suchten uns auf der Insel Don Det auf der Sonnenuntergangs-Seite einen schönen Bungalow und genossen dort die nächsten 5 Nächte (die Bungalows sind zwar keine richtigen Ferienhäuser, aber zum Entspannen absolut ausreichend). Das Inselleben ist absolut entspanndend und man kann den ganzen Tag in offenen Restaurants direkt am Mekong verbringen und frischgepresste Säfte schlürfen. Zum Abkühlen kann man auf kleine Sanddünen mitten auf den Mekong schwimmen und beliebt ist auch das Tubing, bei dem man sich auf einem Luftring im Wasser treiben lassen kann. Die Sonnenuntergänge sind einfach spektakulär! Wir genossen die Auszeit und vergassen jeglichen Reisestress.

Ausgeruht und mit neuem Tatendrang machten wir uns dann auf nach Thakek und unser Ziel war die berühmte 7,5 km lange Kong Lor Höhle. Auf dem Weg war die Landschaft einfach atemberaubend.

Die Höhle ist eine der besten Höhlen der Welt und an manchen Stellen bis zu 100 Metern hoch. Mit sämtlichen Stopps und Übernachtungen dauerte es auf eigene Faust schliesslich 3 Tage, bis wir zur Höhle gelangten.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sie jede Minute Reisestress wert war. Wir wurden die 7,5 km mit einem Boot durch die dunkle Höhle gefahren und kamen uns vor wie in einem Film. Die unheimliche Atmosphäre beeindruckte uns sehr und auch ausserhalb der Höhle bietete sich uns eine märchenhafte Natur.

Nach diesem tollen Erlebnis setzten wir uns noch zu ein paar Einheimischen und wärmten uns bei ein paar Bier am Lagerfeuer. Leider haben wir nämlich das 3-Tages-Wetter-Tief aus China abbekommen und mussten so tief in unseren Rucksack greifen und sämtliche Winterklamotten, die wir das letzte Mal in Südamerika benutzten, herauskramen. Am nächten Tag war es jedoch schon wieder wärmer und wir entschieden uns für eine Wanderung durch den Dschungel zu einem Wasserfall in Nahin. Der 3 km lange Weg war sehr abenteuerlich und nicht immer leicht zu erkennen. Aus diesem Grund verirrte sich hier 2008 ein Australier, der erst nach 10 Nächten im Dschungel kurz vor dem Tod gerettet werden konnte.

Wir fanden Weg jedoch wieder zurück und machten uns am nächsten Tag auf in die vielleicht gemütlichste Hauptstadt der Welt: Vientiane. 4 Tage verbrachten wir in der grössten laotischen Stadt und genossen die ruhige und gelassene Atmosphäre.

Von dort ging es dann über die Grenze nach Thailand. In der Stadt Nong Khai leihten wir uns Räder und fuhren zu einem superschönen Skulpturen-Park.

Unser letztes Ziel in Asien war schliesslich die Millionen-Metropole Bangkok, in der wir uns auf unseren 4. Kontinent der Weltreise und unsere nächste Station vorbereiteten: Ungarn in Osteuropa.

Wir freuen uns schon auf eine komplett andere Welt und auf den europäischen Frühling.

Günstige Flüge nach Asien

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3 Kommentare

  1. Anja
    4. April 2011

    Hallo Ihr 2,
    gespannt habe ich wieder Euren tollen Bericht gelesen & genossen, daß Ihr uns wieder ein Stückchen mitgenommen habt auf Eurer Reise quer durch die Welt!
    Die Bilder sind, wie immer, wundervoll und wecken Fernweh.
    Ganz liebe Grüße aus der frühlingshaften Heimat
    Anja mit Alex ( der das Bedeschwein klasse fand und seit dem vor sich hin grunzt ;-)und natürlich Chrischi und Manni

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  2. Ingrid
    6. April 2011

    Lieber Jörg, liebe Danny,
    Ihr ward ja schon wieder fleissig und habt einen tollen Reisebericht mit beeindruckenden Fotos ins Netz gestellt. Ich bewundere eure Ausdauer und eure Kondition, um all diese Dinge live zu erleben. Es gibt nicht viele Menschen, die so wie ihr die Welt bereist haben, die Eindrücke an Interessierte zur Verfügung stellen und einen ganz eigenen Blick oder besser gesagt Überblick auf unsere Welt gewonnen haben.
    Ich freu mich auf baldiges Wiedersehen.

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  3. Irene
    20. Mai 2011

    Ich bin auch sehr sehr neidisch. Es war schon immer mein Traum eine Weltreise zu machen, aber bisher ist dieses Vorhaben leider immer an Geld oder Zeit gescheitert. Deswegen freue ich mich immer darüber zu lesen, wie andere Menschen meinen Traum leben und von den vielen Dingen berichten, die die meisten von uns niemald erleben werden. Macht weiter so!

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