3 Wochen im Inkareich Peru

Peru hat uns ganze 3 Wochen in seinen Bann gezogen. Angefangen in der Hauptstadt Lima ging es mit dem Bus nach Huancayo, wo wir einen einwöchigen Spanisch-Sprachkurs absolviert haben (siehe Reisebericht von Lima über die Anden nach Huancayo in Peru). Mit vielen neuen Eindrücken ging es weiter durch die Anden nach Ayacucho, der Stadt der 33 Kirchen (2761 Meter über dem Meeresspiegel). Hier haben wir einen Ausflug auf eine Anhöhe gemacht, von der man einen tollen Ausblick auf die Stadt und umliegenden Berge hat. Weitere 8 Stunden entfernt liegt das “Andenkaff” Andahuaylas. Wir waren wohl die (gefühlt) einzigen Touristen dort und wurden von den Dorfbewohnern immer wieder interessiert gemustert. Da es in Andahuaylas nicht allzuviel bis garnichts zu besichtigen gab, fuhren wir nun mit dem Bus 12 Stunden nach Cusco, der Hauptstadt der gleichnamigen Region und der Provinz Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes auf 3400 Metern.

Hier ersteinmal ein Überblick über unsere Stationen in Peru:

Ver Peru 2010 en un mapa más grande

Nach den eher ländlichen Städten war Cusco ein ziemlicher Kulturschock für uns; hier wimmelte es nur so von Touristen. Klar, denn von hier aus gehts zu der wohl berühmtesten Attraktion Südamerikas: dem Machu Picchu. Bevor wir uns jedoch auf den Weg zur alten Inkastadt aus dem 15. Jahrhundert machten, erkundeten und genossen wir noch einige Tage die Hauptstadt des Inkareiches: Wir besuchten die zweitbekanntesten Ruinen Perus “Saksaywaman” ca. 3 Kilometer über der Stadt gelegen, schlenderten durch das gemütliche Stadtviertel San Blas und mischten uns unter das Nachtleben Cuscos. Mit dem (relativ) teuersten Zug der Welt ging es dann von Ollantaytambo nach Aguas Calientes, das am Machu Picchu nahegelegendste Dorf und die Basis aller Touristen. Dann sind es noch 20 Minuten mit dem Bus, bevor man endlich in den magischen, wundervollen Ort namens Machu Picchu (übersetzt: der alte Gipfel) eintreten kann. Wir waren bereits um 6 Uhr morgens oben, und somit unter den ersten 400 Personen, die auch auf den Huayna Picchu steigen dürfen, einer der beiden Gipfel zwischen den Inkaruinen. Keines der Millionen existierenden Fotos des Machu Picchu kann das widerspiegeln, was man vor Ort zu Gesicht bekommt: Besonders am Morgen, wenn die Wolken über den alten Gipfel streifen und noch nicht alles von Touristen übersäht ist, fühlt man sich wie in einem Märchen. Die Umgebung ist geprägt von Schluchten und anderen Dschungelbergen und die Ruinen sind gigantisch. Wir haben uns immer wieder gefragt, wie sowas aus Menschenhand entstehen konnte. Auch wenn es im ganzen sehr teuer war, es war jeden Cent wert. Nun gehts nach einem kurzen Abstecher in Pisac zum Titicacasee zwischen der peruanischen und bolivianischen Grenze. Mal schauen was der höchstgelegene See der Welt so zu bieten hat!
Flüge nach Peru
We cannot display this gallery

Hinterlasse einen Kommentar


Andere Reiseberichte über | |