Von Lima über die Anden nach Huancayo in Peru

Ja, wir lieben spontanes Reisen! So kam es, dass wir uns nach 2 Wochen Kolumbien am Flughafen in Bogotá gegen Mittag für einen Flug am Abend nach Lima in Peru entschieden haben. Lima hat uns sehr gut gefallen und wir verbrachten 3 Tage in der Hauptstadt Perus. Hauptsächlich haben wir uns im Stadtteil Miraflores aufgehalten, der touristische aber auch sicherste Stadtteil direkt am Meer. Wir genossen die Spaziergänge an der Promenade, von der man immer wieder Delfine im Meer springen sehen konnte, die einem ein unglaubliches Gefühl von Frieden und Freiheit vermittelt haben. Das Besondere an der Stadt ist zudem, dass es hier seit den Siebzigern nicht mehr geregnet hat, dafür umhüllt die Stadt fast das ganze Jahr über ein dunstiger Schleier. Da die Hauptattraktion Machu Picchu von Lima ca. 24 Stunden mit dem Bus entfernt liegt, haben wir uns entschlossen, in Etappen vorzugehen. Unser nächstes Ziel war somit Huancayo, die Hauptstadt der Zentralanden mit ca. 3400 Meter über dem Meeresspiegel und ca. 335000 Einwohnern. Dort haben wir einen 5-tägigen Spanisch-Sprachkurs in Peru gemacht, der uns auf jeden Fall sehr gut getan hat. Wir waren die einzigsten Schüler in der Klasse und unser Spanischlehrer Willy hatte viel Geduld mit uns. In Huancayo gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten wie den Torre Torre, die bekannten Felssäulen unweit von Huancayo. Wir empfinden die Peruaner als sehr freundlich und fühlen uns hier in den Anden total wohl. Allerdings bleibt uns auf Grund der Höhe der Städte desöfteren die Luft weg, aber das ist alles Gewöhnungssache. Unsere nächste Etappe ist Ayacucho, d.h. weitere 8 Stunden mit dem Bus durch die Anden. Cuzco und der Machu Picchu kommen näher…Viva Peru!!!

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