11 Wochen Nordamerika

Nach einer Reisedauer von 2 Monaten & 19 Tagen, insgesamt 9 US-Staaten (Washington, Oregon, Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah, Idaho, Wyoming und Montana) und 3 kanadischen Staaten (Ontario, British Columbia und Alberta), 29 Lagerfeuern und über 13.000 gefahrenen Kilometern ging unser Nordamerika-Abenteuer Mitte August 2010 zu Ende. Hier ersteinmal eine Übersicht unserer Reiseroute:


Reiseroute Nordamerika

Angefangen hat alles Anfang Juni 2010 in Toronto, als wir bei entfernten Verwandten von Danny in Simcoe am Erie-See untergekommen sind. Unser ursprünglicher Plan, dort einen Schlafvan zu kaufen und von dort aus Kanada und die USA zu erkunden, wurde von den Behörden ersteinmal auf Eis gelegt, da wir keinen Wohnsitz vorweisen konnten (hier zum Reisebericht vom Weltreise-Start in Southern-Ontario). Einen Wohnwagen zu mieten kam für uns aus Kostengründen nicht in Frage und so flogen wir zu einer Freundin nach Vancouver, um den Autokauf in British Columbia zu versuchen. Zuerst verbrachten wir ein wunderbares Wochenende auf Tofino auf Vancouver Island (hier zum Reisebericht vom Wochenende in Tofino). Die folgende Woche machten wir uns in Vancouver (hier zum Reisebericht von unserer Woche in Vancouver) sofort auf die Suche nach unserer mobilen Schlafmöglichkeit und konnten bereits Ende der Woche mit einem Dodge Caravan (dort kann man die Rücksitze komplett im Boden verstauen) unseren Nordamerika-Trip beginnen. Voller Freude machten wir uns auf nach Whistler, dem Olympiaort 2010 und die kommenden Tage durch den Banff– und Jasper Nationalpark in den Rocky Mountains (hier zum Reisebericht über unseren Roadtrip durch die Rocky Mountains). Unsere Tage bestanden meistens aus Wanderungen in der atemberaubenden Natur, in der Schwarzbären und auch Grizzlies ihr zuhause haben. Und das Lagerfeuer am Abend brachte einem immer das Gefühl, komplett mit der Natur verbunden zu sein (hier zum Reisebericht vom Camping in den USA). Nachdem wir die kanadischen Rockys durchquert hatten, überquerten wir die Grenze in die USA. Unser Ziel war es, die USA von der Westküste zu beginnen und so kamen wir nach einigen Tagen im Olympic Mountain Nationalpark im US-Bundesstaat Washington an. Nach zahlreichen Campingplätzen und Zwischenstopps wegen der deutschen Spiele bei der Fussball-WM 2010 kamen wir Anfang Juli in der faszinierenden Mulit-Kulti-Metropole San Francisco an. Wir verbrachten dort 2 Tage und zogen danach die US-Westküste entlang durch mehrere Nationalparks (u.a. der Redwood National Park und der Pinnacles National Monument Park) zu unserem nächsten Zwischenstopp, der Filmmetropole Los Angeles (hier zum Reisebericht von unserem Kalifornien-Trip von San Francisco nach Los Angeles). Nach einem kurzen Stopp in Hollywood am Walk of Fame und am Venice Beach ging unsere Reise von der Westküste weg, tief in die Wüste zur Entertainment-Stadt Las Vegas. Bei trockenen 41 Grad im Schatten hat es selbst in der Nacht nur auf 31 Grad abgekühlt, too much für Traveller im Schlafvan. Am nächsten Tag half uns nur ein Bad im Lake Mead, welcher ca. 30 km ausserhalb der Glücksspielstadt liegt. Las Vegas ist auf jeden Fall eine bombastische Riesen-Attraktion und ein Muss für alle Glitzer-, Glamour- und Glücksspielliebhaber. Weg vom Trubel führte unser Trip an der weltberühmten Route 66 entlang, der Verbindungsstrasse zwischen der Ost- und West-USA und beliebt bei allen Motorradfahrern (hier zum Reisebericht vom Roadtrip von Las Vegas auf die Route 66). Unser nächstes Ziel sollte der Grand Canyon im Zentrum Arizonas sein. Die 450 km lange Schlucht sieht aus wie von einem anderen Planeten und war für uns eine der bisher spektakulärsten Naturschauspiele. Nicht umsonst gehört der Grand Canyon zu den 7 Naturwundern der Welt (hier zum Reisebericht vom Naturwunder Grand Canyon). Wieder auf den Weg in den Norden steuerten wir die Olympiastadt 2002 – Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah an. Die Stadt liegt direkt am Grossen Salzsee (Great Salt Lake), auf dem sich auch Antelope Island befindet. Dort verbrachten wir eine Nacht, bevor wir wieder weiter zum Bärensee (Bear Lake) an der Grenze zum US-Bundesstaat Idaho weiterfuhren (hier zum Reisebericht über Salt Lake City und den Bärensee). Unserer Reiseroute zurück nach Vancouver (um den Schlafvan zu verkaufen) führte an den atemberaubenden Nationalparks Yellowstone & Grand Teton (hier zum Reisebericht vom Yellowstone National Park) sowie Waterton-Glacier in den US-Bundesstaaten Wyoming und Montana vorbei (hier zum Reisebericht vom Weltkulturerbe Waterton-Glacier Nationalpark). Heute sieht es so aus, dass wir unseren Van erfolgreich verkauft und unser Ticket nach Costa Rica gebucht haben!! Zentralamerika wir kommen, olé!
Günstige USA Flüge

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