Ein Wochenende in Hamburg: Vom Jungfernstieg zum Fischmarkt

Auf meiner letzten Reise nach Deutschland habe ich ein Wochenende in Hamburg verbracht: Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und gleichzeitig die sechstgrößte Metropole in der Europäischen Union. Hier leben über 1,8 Millionen Menschen und genießen ein breit gefächertes Freizeit- und Unterhaltungsangebot, welches auch Touristen aus aller Welt nach Hamburg lockt. Die zahlreichen Musicals ziehen vor allem Kulturinteressierte an, aber auch für Familien, für Sportbegeisterte und Szenegänger wird in Hamburg viel geboten!

Meine Übernachtung im Zentrum Hamburgs

Hamburg ist bereits über 1.200 Jahre alt und trifft mit seinem vielfältigen Freizeitangebot und Sehenswürdigkeiten viele verschiedene Geschmäcker. Für ein Erholungswochenende sowohl für einen erlebnisreichen Kurzurlaub ist Hamburg eine sehr gute Wahl.

A&O Hostel Hamburg

A&O Hostel Hamburg

Mein Hotel für das Wochenende war das A&O Hostel & Hotel, das drei verschiedene Standorte in Hamburg hat und mich durch seine günstigen Preise überzeugte. Ich habe mich für ein Hotelzimmer am Hauptbahnhof entschieden, damit ich schnell mit dem U-Bahnsystem durch die Stadt fahren und in der nahegelegenen Einkaufsmeile (Mönckebergstraße) shoppen konnte. Wenn ich noch günstiger hätte schlafen wollen, dann hätte ich mich auch für das Hostel entscheiden können, aber ein Zimmer für mich alleine, war mir dann doch lieber.

 

Mein erster Tag: Jungfernstieg – der Nabel Hamburgs City

Der Jungfernstieg gilt für die meisten Hamburger als Herz der Innenstadt. Er verbindet die Binnenalster mit vielen Sehenswürdigkeiten und Geschäften. Der Jungfernstieg ist die klassische Einkaufsmeile Hamburgs. Früher gingen hier auf dem Jungfernstieg die alteingesessenen Hamburger Familien spazieren und führten ihre noch nicht verheirateten Töchter aus – hiervon rührt auch der Namen Jungfernstieg. Und auch heute noch kann ich verstehen, was die Familien hier hin zog: Direkt am Wasser der Binnenalster gelegen, kann man wunderbar von diesem zentralen Ort aus in den anliegenden Kaufhäusern shoppen gehen. Hier liegt auch das traditionsreiche Alsterhaus sowie viele weitere kleine und feine Geschäfte.

Hamburg Jungfernstieg - Jungfernstieg © Stephan Mosel – Flickr.com

Hamburg Jungfernstieg – Jungfernstieg © Stephan Mosel – Flickr.com

Nach einer Bootsfahrt auf der Außenalster, bei der einem Wissenswertes über Hamburg erzählt sowie Häuser bekannter Persönlichkeiten gezeigt wurde, musste ich die Einkaufsläden erkunden. Da der Jungfernstieg direkt an der Mönckebergstraße liegt, konnte ich ausgiebig in den zahlreichen Läden shoppen und zudem das Hamburger Rathaus aus dem Jahre 1897 bewundern, das wirklich wunderschön aussieht. Mit einem leckeren Cocktail am Wasser der Binnenalster habe ich meinen Tag ausklingen lassen und mich bereits auf den nächsten Morgen gefreut.

Meine zweiter Tag: Besichtigung des Hamburger Hafens

Am nächsten Tag ging es zum Hamburger Hafen den Fischmarkt besuchen. Schließlich ist dieser legendär und praktisch ein Muss für jeden Hamburg-Besucher. Auf dem bereits seit dem Jahr 1703 existierenden Traditions-Markt wird so ziemlich alles gehandelt: Im Schatten der bereits 100-jährigen Fischauktionshalle können Besucher alles kaufen, was das Herz begehrt: Antiquitäten, Kitsch und Kleidung, Lebensmittel und noch vieles mehr. Grünpflanzen werden gleich vom Lkw verkauft und Obst fliegt durch die Luft. Ganze Tüten voller Nudeln oder Wurst wechseln zu einem Spottpreis den Besitzer.

Hamburger Fischmarkt © Last Hero – Flickr.com

Hamburger Fischmarkt © Last Hero – Flickr.com

Die berühmten Marktschreier brüllen sich die Händler-Seele aus dem Leib und vor den Lkws sammeln sich wahre Menschentrauben – das muss man wirklich einmal erlebt haben! Einziger Minuspunkt – dafür musste ich ganz schön früh aufstehen! Kein Wunder also, dass hier die übrig gebliebenen Nachtschwärmer der Reeperbahn ihr Frühstück, bestehend aus Kaffee und Fischbrötchen, zu sich nehmen und auf die Rückkehr der Lebensgeister warten. Ein besonderes Highlight war für mich der Brunch in den historischen Auktionshallen des Fischmarkts zu Jazz-Musik.

Wo ich dann einmal am Hafen war, stand natürlich auch eine Besichtigung des Hafens an. Hier laufen jedes Jahr rund 13.000 Schiffe aus aller Welt ein. Deshalb ist der Hamburger Hafen der zweitgrößte europäische Hafen. Darum musste ich unbedingt eine Barkassenrundfahrt unternehmen. Nach meiner Tour bin ich in die historische Speicherstadt und in die neue Hafen City geschlendert. Hier grenzen alte Bauten direkt neben hochmodernen Gebäuden, das war sehr beeindruckend. Hiernach ging ich zur U-Bahnstation und fuhr zur Reeperbahn, auf der ich mein Wochenende mit dem Musical Rocky beendete.

Hinterlasse einen Kommentar


Andere Reiseberichte über | |