• Städtereise in | | vom 10. Dezember 2012 | 1 Kommentar
  • Boqueria, Kathedrale Santa Eulalia, Kolumbussäule, Las Ramblas, Liceu, Museu Maritimo, Parc Guëll, Plaça Sant Jaume, Sagrada Familia, Santa Maria del Mar
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Kurzes Wochenende in Spanien – Barcelona in 24 Stunden

Was man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man nur für ein kurzes Wochenende in Barcelona ist? Egal ob man “individual” oder “pauschal” reist, in Barcelona kommt man an ein paar der schönsten Sehenswürdigkeiten nicht vorbei: die Sagrada Familia und der Parc Guëll  sind ein  must!

Sagrada Familia Gaudi Barcelona

Los geht’s nach einem spanischen Frühstück – so gegen zehn Uhr:  Bocadillo mit Käse oder Wurst, dazu ein Bier (Café gibt es später)-  in Richtung des unvollendeten Tempels des Modernismo: Die Sagrada Familia hat eine eigene Metrostation und ist gar nicht zu verfehlen. Wenn man ankommt, bevor die Touristenscharen hier eintreffen, kann man einmal  rund herum gehen und die verschiedenen Fassaden bestaunen. Antonio Gaudi, der wohl berühmteste Sohn der Stadt hat außer der Sagrada Familia, dem Park Güell auch die Casa Batllo und die Casa Mila am Paseo de Gracia entworfen.  Der geniale Architekt und berühmteste Sohn der Stadt wurde 1926 übrigens auf dem Weg zu “seiner” Baustelle von einer Straßenbahn überfahren.

Barcelona Casa Batllo Gaudi

Wer die Kathedrale von innen besichtigen oder auf einen der Türme steigen will muss Eintritt zahlen. Wir begnügen uns für heute mit einem ausgiebigen Rundgang aussen herum. Weiter geht’s: nächste Station:  Gracia!

Gracia ist eines der angesagten Viertel Barcelonas. Kleine verwinkelte Gassen, alternative Läden und nette Plätze mit Cafés, wo wir eine kleine Pause einlegen, bevor es weiter geht zum Park  Guëll, im Norden der Stadt.

Barcelona Parc Güell

Der Parc Güell ist ebenfalls ein unvollendetes Werk Gaudis. Ursprünglich sollte hier eine komplexe Wohnanlage entstehen. Leider ging Gaudis Sponsor (dem Herrn Güell) vorzeitig das Geld aus. Was man heute besichtigen kann, lohnt aber in jedem Fall den Anstieg: Von der  berühmten Terrasse mit ihren Mosaikbänken hat man einen unvergleichlichen Blick auf Barcelona und den Hafen.  Wer picknicken will, findet in der weitläufigen Parkanlage ein ruhiges, grünes Plätzchen.  Leider soll demnächst Eintritt für den bisher noch kostenlosen Zutritt zum Park gezahlt werden. Es sei denn -man wird “Mitglied” – also vor Reisenantritt rechtzeitig erkundigen!

kolumbus Barcelona

Von diesem hohen Aussichtspunkt Barcelonas geht es nun hinunter zum Hafen (grüne Metroline bis “Drassanes”). Wer sich im Parc Güell noch nicht gestärkt hat, kann auf dem Weg zum Hafen im Museu Maritimo, dem Schiffahrtsmuseum  einkehren. Auf der gemütlichen Terrasse, die nur wenige Schritte von den Ramblas entfernt liegt kann man lecker und günstig essen.

Wer schon vorher gepicknickt hat, kann direkt auf die den Hafen überragende Kolumbussäule zusteuern. Mit Kolumbus im Rücken und dem Blick auf die Ramblas gerrichtet ergeben sich nun zwei Möglichkeiten: rechts und links der Ramblas erstrecken sich die Viertel “Raval” und das “Barrio Gotico” – die Altstadt Barcelonas. Wir begeben uns zunächst nach rechts, also ins Barrio Gotico. Kleine Gassen, voller alternativer Designerläden winden sich durch das Viertel, bis man plötzlich auf der Plaça Sant Jaume steht. Hier befinden sich das Rathaus und der Sitz der Generalitat. Weiter geht es in Richtung der Kathedrale Santa Eulalia zum ältesten Teil der Stadt: die Reste der Mauern der ersten Siedlung “Barcino” an der Plaça del Rei bilden das historische Herz der Altstadt. Auch das Historische Museum befindet sich übrigens hier.

 

Von hier aus ist es nicht weit zur Kirche Santa Maria del  Mar im Born– Viertel.  Viele kleine Bars und Restaurants machen das Viertel zu einem beliebten Ziel für Nachtschwärmer.  Durch noch mehr kleine Gassen, in denen übrigens viele bekannte Filme (z.B. “Das Parfum” ) gedreht wurden, geht es wieder Richtung Ramblas. Wir bummeln an bunten Blumen, kreischenden Vögeln, Pantomimen und Taschendieben (!) vorbei.  Kurz hinter dem Liceu, dem Opernhaus Barcelonas liegt die Boqueria, einer der schönsten Märkte der Stadt.  Mitten hindurch gehend gelangen wir auf die andere Seite, ins Viertel Raval.

Vor dem MACBA, dem Museum für zeitgenössische Kunst zeigen Skater  gern ihre Künste.  Second Hand Läden, China Imbisse und kleine Tante-Emma Läden begleiten uns bis zur Rambla del Raval.  Dort wo in dicker fetter Kater, El Gato de Botero, mitten auf dem Platz steht  hat Mme Jasmin eine kleine Bar eröffnet.  Sehr leckere Brötchen, Salate etc.  Hier kann man prima essen, ein Glas Wein oder ein Bier trinken und sich von dem langen Tag erholen bevor man sich ins Nachtleben stürzt.  Wer noch nicht müde ist, muss jetzt nicht mehr weit laufen: im Raval, an der Plaza Real oder im Born  finden sich jede Menge Bars  und Discotheken, in denen das Feiern schon mal bis zum Morgengrauen dauern kann…

Barcelona Gat del Raval

Leicht verkatert , aber mit vielen schönen Erinnerungen geht es wieder nach Hause.  Bis zum nächsten Mal… denn in Barcelona gibt es noch sooo viel mehr zu sehen!

Fotos: Freibeuter-Reisen: Barcelona-Insider-Tipps

1 Kommentar

  1. Borwella
    10. Dezember 2012

    Sehr verlockender Bericht hat mich zu einer Direktbuchung
    verleitet. Danke

    Antworten

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