Wochenende in der Kurstadt Bad Kissingen: Vom Arkadenbau zur Saline

Wir starteten unseren Städtetrip in die Kurstadt Bad Kissingen eigentlich ohne große Erwartungen. So staunten wir nicht schlecht, als wir in Bad Kissingen ein historisches Gebäude nach dem Anderen sahen und waren auch von der kleinen Innenstadt und der Natur ringsherum sehr begeistert.

Unser erster Anlaufpunkt war der Bad Kissinger Arkadenbau. Er wurde um 1834 aus Sandstein erbaut und wurde mit einem Brunnen und vielerlei Blumen sehr schön in Szene gesetzt. Bei schönem Wetter kann man sich hier wunderbar im angrenzenden Kurgarten-Cafe ein Stück Kuchen schmecken lassen!

Der Bad Kissinger Arkadenbau

Der Bad Kissinger Arkadenbau

Wir hatten leider kein Glück mit dem Wetter und gingen somit über eine schöne mit Blumen verzierte Brücke, die uns über die Fränkische Saale führte, gleich weiter zum Luitpold-Casino. Das Luitpoldbad, in dem sich auch die Spielbank befindet, wurde 1878–1880 errichtet.

Der Kurpark mit dem schönen Rosengarten ist unglaublich groß und man kann stundenlange Spaziergänge unternehmen. Immer wieder erblickt man tolle Pflanzen und Blumen.

Bei einer Tour durch die Innenstadt erkennt man durch die Bemalungen auf einigen Gebäuden schnell, wie viel Geschichte Bad Kissingen bereits hinter sich hat. In der Innenstadt gibt es viele moderne Geschäfte und wir schlenderten an einem kleinen Markt vorbei. Auch für die älteren Besucher und Kurbewohner ist gut vorgesorgt und wir erblickten sogar einen Rollatoren-Parkplatz!

Zu guter Letzt besuchten wir noch die Saline von Bad Kissingen, die zu den Bad Kissingern Baudenkmälern gehören. Es ist wohl bekannt, dass hier im Zuge der Salzgewinnung bereits im Jahr 823 ein Gradierwerk existiert haben soll… ganz schön alt. Durch das Herunterrieseln von salzhaltigem Wasser wurde einst eine konzentrierte Salzsole gewonnen, aus welcher man dann durch ein Siedeverfahren Salz gewinnen konnte. Heute hilft die salzhaltige Luft Bedürftige am Gradierwerk bei der Linderung und Heilung von Atemwegserkrankungen. Also tief durchatmen!

Ein leckeres Essen in einem gemütlichen Restaurant rundete unseren Besuch in Bad Kissingen ab und sollten wir mal auf Kur gehen (ob Hüftschaden oder Burnout), dann sicherlich nach Bad Kissingen :-)

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