Mobiles Internet in Mexiko – Der Online-Test

Das Internet ist in allen Lebensbereichen so präsent, dass es vielen Menschen schwerfällt, im Urlaub gar darauf zu verzichten. Das ist auch gar nicht nötig, höchstens über kurze Phasen muss man auf den Netzzugriff verzichten, doch der nächste Hot-Spot ist meistens nicht weit entfernt. Gerade für Individualreisende, die länger am Stück von der Heimat entfernt sind, ist das ein wichtiges Kriterium – zum Beispiel in Mexiko, dem Bindeglied zwischen Nord- und Lateinamerika.

Castillo ist das höchste Gebäude der Maya Ruinen von Tulum © iStock.com/Soft_Light

Castillo ist das höchste Gebäude der Maya Ruinen von Tulum © iStock.com/Soft_Light

Weit weg – aber immer mit der Welt verbunden

Im Mexiko-Urlaub auf dem Laufenden bleiben? Heute ist das kein Problem mehr, mobiles Internet machts möglich. So können Sportfans aktuelle Ergebnisse dank digibet.com verfolgen, Politikinteressierte die neuesten Nachrichten aus aller Welt im Liveticker auf newsdeutschland.com. Hauptsache ist, das Handy hat Internetempfang! Zwar ist noch nicht jeder Quadratmeter der Erde abgedeckt, doch in Ortschaften und Städten beinahe ausnahmslos. Und zwar rund um den Globus: Ob auf der monatelangen Rundreise durch Südamerika, im australischen Outback oder auf der Afrika-Safari, gibt es immer wieder Möglichkeiten, auf das Netz zuzugreifen.

Zahlen bestätigen das:

  • 2013 gab es offiziell 2,75 Milliarden Internetnutzer weltweit.
  • Das entspricht fast 40 Prozent der globalen Bevölkerung.
  • Große weiße Löcher gibt es zum Beispiel in Afrika und anderen Regionen mit vielen Entwicklungsländern, etwa im bevölkerungsstarken Asien.
  • Bedeutet im Umkehrschluss: In der westlichen Welt und deren Nachbarregionen muss kaum jemand auf Internet verzichten.
  • Für Reisende gelten ohnehin andere Bedingungen, da die meisten touristischen Unterkünfte in mit Internetzugang ausgestattet sind.

Must-See: Baja California

Man darf Freunde und Verwandte also auch aus Mexiko mit Fotos und Mails versorgen. Zu erzählen gibt es schließlich genug. Etwa aus der Baja California. Die Halbinsel im Nordwesten Mexikos ist vor allem für Whale Watching bekannt. Die Baja California kann ganzjährig bereist werden, zu den Highlights gehören die dort ansässigen Orca-Familien.
Dennoch gelten die Monate von Oktober bis Mai als beste Reisezeit. Während dieser Periode sind auch Grauwale vor der Küste zu sehen – und zwar inklusive Familienplaning. Die milden Gewässer sind die ideale Geburtsstätte für den Nachwuchs, der im Frühjahr zur Welt kommt. Ein weiterer Pluspunkt ist der hohe Salzgehalt der Gewässer. Dank diesem sind die ersten Schwimmzüge leichter.

Weitere Walarten, die man in der Baja California beobachten kann: Blauwale, Buckelwale und Delfine, außerdem ganze Seehundkolonien. All das findet in sogenannten Lagunen statt. Die bekanntesten (und am besten geeignetsten) sind Guerrero Negro, San Ignacio und Bahía Magdalena. Die Boots-Ausfahrten zu den Walen kosten maximal 40 Euro (umgerechnet), und dieser Preis lohnt sich zweifellos für jeden Teilnehmer.

Die andere Seite: Yucatáns Maya-Geschichte

Baja California und Whale Watching bedeuten Natur pur. Nicht weniger interessant sind die kulturellen Erbstücke Mexikos. Was damit gemeint ist: Die Stätten der einstigen indigenen Bevölkerung. Allen voran die Chichen Itzá (auf der Yucatán-Halbinsel) sollte jeder Mexiko-Reisende gesehen haben. Die Mayastätte gehört inzwischen zu den sieben Weltwundern, alleine das sollte als Grund genügen. Kleiner Tipp: Am besten früh morgens kommen, da dann weniger Touristen vor Ort sind. Außerdem sind die Temperaturen angenehmer als am Mittag. Die Mayas sollte man übrigens nicht mit den peruanischen Inkas verwechseln; wer bereits vor Ort war, versteht die Unterschiede zwischen den Kulturen.

Rundreise durch Mexico: Die Maya Ruinen von Tulum © iStock.com/LUNAMARINA

Rundreise durch Mexico: Die Maya Ruinen von Tulum © iStock.com/LUNAMARINA

Ein paar Tage am Strand dürfen nicht fehlen

Wie facettenreich Mexiko ist, zeigt sich spätestens jetzt. Denn auch ein typischer Strandurlaub vor wunderbarer Kulisse ist dort möglich. Der bekannteste Strand hört auf den Namen Playa del Carmen. Er ist weltweit bekannt, es mangelt dort also nicht an Urlaubern aus aller Welt. Doch das hat seine Gründe: Trotz des Tourismus gibt es rund um “Carmens Strand” noch viele Einheimische, man kommt also durchaus in Kontakt mit der mexikanischen Lebensart. Außerdem: Innerhalb eines kleinen Radius befinden sich etliche weitere lohnenswerte Ziele, seien es weitere (ruhigere) Strände, die Maya-Ruinen von Tulúm oder Freizeitparks.

Apropos Internet: Gerade dort muss man sich überhaupt keine Sorgen um den Zugang zum Netz zu machen – die Beliebtheit bei Urlaubern aus aller Welt hat also auch ihre Vorteile.